Landhausdielen & Montifloor

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Verlegeanleitung Landhausdielen & Montifloor



Bitte lesen Sie diese Anleitung vor Beginn der Arbeit sorgfältig durch. Prüfen Sie, ob die Dielen einwandfrei und unbeschädigt sind; die Garantie gilt nur für verborgene Mängel.
 
Achtung: 48 Stunden in der ungeöffneten Verpackung im vorgesehen Raum akklimatisieren lassen. Waagerecht und flach auf den Fußboden legen (eventuell auf einer Staffel), dabei einen Mindestabstand von 50 cm zur Wand beachten.

Was man braucht
Als Werkzeug benötigen Sie nur noch einen Hammer, eine Feinsäge (Hand- oder Stichsäge, Kappsäge), einen Zollstock, Bleistift, Abspanndraht (Schnur) in Zimmerlänge und ein Verlegeset, das aus Zugeisen, Schlagholz und Verlegekeilen besteht.
 
Lagerung
Der Raum, in dem die Dielen gelagert werden, sollte trocken sein. Das Verlegen der Dielen sollte bei einer Zimmertemperatur von mindestens 16°C stattfinden. Die relative Luftfeuchte im Raum (mit einem Hygrometer gemessen) darf nicht weniger als 40% und nicht mehr als 65% betragen. Auch während und nach der Verlegung müssen diese beiden Grenzwerte eingehalten werden. Darauf achten, dass bei hoher Luftfeuchte ausreichend Lüftung vorhanden ist und bei längerer Trockenheit, beispielsweise in der Heizperiode, mit einem Luftbefeuchter mehr Feuchtigkeit entsteht. Falls Sie die Dielen übe einen längeren Zeitraum lagern, sollte dies in der ungeöffneten Verpackung bei Zimmertemperatur geschehen. Der Lagerraum sollte eine durchschnittliche relative Feuchte von höchstens 65% haben. Die Dielen sollten nicht in einem Raum mit einem zu hohen Feuchtegehalt aufbewahrt werden.
 
Vor dem Verlegen
Ihre Landhausdiele wurde mit der größtmöglichen Sorgfalt hergestellt. Dennoch empfehlen wir Ihnen, die Dielen auf sichtbare Mängel, wie Beschädigungen, extreme farbliche und Form- bzw. Größenunterschiede, insofern diese nicht den Spezifikationen entsprechen, zu überprüfen. Eventuelle Reklamationen wegen sichtbarer Mängel werden nicht mehr behandelt, wenn die Dielen bereits verlegt sind. Sorgen Sie für eine gute Beleuchtung beim Verlegen des Fußbodens. Sie können die vorhandenen Fußbodenleisten entfernen und nach dem Verlegen wieder befestigen. Natürlich können Sie sich auch für die farblich passenden Fußboden- und/oder Abdeckleisten entscheiden. Abschlussleisten sollten an der Wand befestigt werden, damit sich der Fußboden unter der Leiste dehnen und schwinden kann. Flache Abdeckleisten können auf die Dielen geklebt werden. Da sich Holz naturgemäß bei Feuchte ausdehnt und bei Trockenheit schwindet, muss zwischen der Wand und Ihrem Parkettboden immer eine Dehnungsfuge in der Dicke der Diele mit einberechnet werden. Bei Dielen mit einer Dicke von 15 mm sollte die Dehnungsfuge demnach 10-15 mm betragen. Diese Dehnungsfuge erhalten Sie, wenn Sie mit Verlegekeilen arbeiten, die Sie alle 60 cm befestigen. Diese Dehnungsfuge ist auch bei eventuellen Tragepfeilern, Heizungsrohren und anderen festen Objekten im Verlegeraum nötig. Entfernen Sie die Verlegekeile nach 24 Stunden.
 
Unterboden
Landhausdielen lassen sich auf nahezu allen Unterböden verlegen. Dieser Unterboden muss aber dauerhaft trocken, hart, eben, sauber und gut tragend sein. Ein Boden wird als flach bezeichnet, wenn er über eine Länge von 1 m weniger als 2 mm Niveauunterschied aufweist. Unebenheiten von mehr als 2 mm/m müssen egalisiert werden.
 
Unterboden aus ESTRICH!!!!! (bitte beachten)
Der fertig ausgetrocknete Estrich sollte laut gültigen Richtlinien, einen Wert von maximal 1,8% (Gewichtsprozent) lt. CM-Messung bei Zementestrichen und maximal 0,3% bei Anhydritestichen aufweisen. Die CM-Messung ist vorallem bei neuen Estrichen entscheidend, da ein zu nasser Estrich Ihren Parkettboden in kurzer Zeit zerstört. Bitte beachten Sie auch, dass Unebenheiten wie oben beschrieben max +/- 2mm auf 1m Länge aufweisen dürfen.
 
Unterboden aus Holz
Ein Unterboden aus Holz darf einen Feuchtegehalt von höchstens 14% haben. Sie sollten dies mit einem Holzfeuchtemesser messen. Erst sollte geprüft werden, ob dieser Unterboden stabil befestigt ist, andernfalls müssen lose Teile festgeschraubt werden. Den Unterboden ausschleifen oder mit einer Holzfaserplatte ausgleichen. Der Unterboden aus Holz muss mit einer Unterlage versehen werden. 


Fussbodenheizung:


Wenn man einen Holzbodenbelag über einer Fußbodenheizung (Warmwasser) anbringen möchte, sind einige Besonderheiten zu beachten. Dabei ist wichtig, um welche Art Fußbodenheizung, Untergrund, Kleber und Parkett es sich handelt. Hafro Landhausdielen und Montifloor Böden sind für Fussbodenheizungen geeignet. Bitte beachten Sie, dass diese verklebt verlegt werden müssen um ein optimales Ergebnis zu erreichen. Weiters wäre eine H-Verleimung (Stirnseite und ca. 30% der Länge) bei Nut/Feder (nicht bei Clic, 5 G,...) vorteilhaft. Die Oberfläche des fertigen Bodens sollte nicht über 25-28 Grad betragen. Bitte beachten Sie auch im Winter, dass Ihr Boden genügend relative Luftfeuchtigkeit besitzt (45%-60%). Falls Sie unregelmäßig oder zu wenig Lüften und so die relative Luftfeuchtigkeit darunter liegt, kann es zu extremer Fugenbildung und womöglich zu Rissen kommen.

Bei Elektrischen Fußbodenheizungen wird generell keine Haftung übernommen - Parkettböden sind dafür nicht geeignet! - Bitte kontaktieren Sie uns!

 

schwimmende Verlegung:

Parkettunterlagsplatten (Easy Fit) lose (schwimmend) auf trockenem Untergrund verlegen. Die einzelnen Platten werden stumpf aneinander gestoßen und evtl. anschleißend die Stöße mit einem Klebeband fixiert.

Bei erhöhter Baufeuchte im Untergrund ("feuchte Räume":Keller,...) und bei neuen Estrichböden empfehlen wir die Verlegung einer PE-Folie als Dampfbremse.

Danach können Sie den Parkett wie gewohnt verlegen (Gleiche Vorgangsweise wie bei der Klebetechnik). Bitte beachten Sie hier, dass bei Nut/Feder System eine H-Verleimung (Stirnseite und ca 30% Längsseite) vorgeschrieben ist.


Als Meisterbetrieb empfehlen wir eine schwimmende Verlegung nur bei Raumgrößen bis ca. 25/30m². Bei Fussbodenheizung ist eine verklebte Verlegung vorgeschrieben.

 

Anpassung von Türen
Prüfen Sie, ob die Höhe von Parkett und Unterboden zusammen, die Bewegungsfreiheit der Türen nicht beeinträchtigt. Andernfalls sollten Sie Ihre Türen den neuen Verhältnissen anpassen (kürzen).
 
Falls Sie Fragen haben, können Sie uns gerne kontaktieren.

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